BalkanMotorWorks

Ende

So schnell sind 11 Tage Rallye vorbei. Sind jetzt auf dem Heimweg nach Leipzig, freuen uns auf unser zu Hause. Erstmal „runter kommen“ und wieder in den „Alltags“ Modus umschalten. Ein Resümee folgt auf jeden Fall, versprochen 😏.

Istrien

Der vorletzte Tag der Rallye, noch sind wir im Wettkampfmodus doch die Müdigkeit nimmt zu. Heute hatten wir „nur“ die Aufgabe das Roadbook zu vervollständigen, also Fotodrucker suchen Bilder erstellen, Punkte zusammen zählen und intensiv überlegen was in den letzten 9 Tagen alles passiert ist. Bilder haben wir in Crikvenica erstellt und dort tatsächlich einen Arbeitskollegen getroffen, so klein ist die Welt. Dann ging es weiter die Küste entlang Richtung Istrien bis zu dem westlichsten Punkt dieser Region Savudrija. Sehr schöne Gegend! Über Slowenien noch nach Italien zur Übernachtung. Sehr schnelle Grenzübertritte, der EU sei Dank. Jetzt Nachtruhe, morgen dann ca. 16:00 Finish in Salzburg.

Tito’s Bunker

Heute ging’s von Sarajevo über Mostar an Kroatiens Küste. Auf der Strecke liegt ARK D-0, Tito’s Top Secret Nuclear Bunker in dem es wohl noch aussieht wie anno du nem als 1950. War leider auch für uns Top Secret. Man kommt nur rein mit Führung zu bestimmten Zeiten und Ihr wisst was wir nicht haben 😏. Dazu kam noch finde mal einen geheimen Bunker. Ruck Zuck weiter nach Mostar, Brückenspringen, ah Mist, Badehose vergessen. Weiter an die Küste, Road Mission – > fahren, was sonst. Aber schöne Gegend, wenigstens etwas. Die andere Aufgabe des Tages auch gelöst, Danke an die Dresdener Teams die das gestartet hatten. Wir fahren noch ein Stückchen Richtung Istrien. Gute Nacht.

Guten Morgen, Sarajevo

Samstag, der Tag nach der Party! Soweit gut geschlafen, dadurch das die Temperaturen der letzten Tage dicke über 30°C lagen war dann wenigstens das Zelt zum Abbau trocken. Dafür fiel das Frühstück inˋs Wasser, Philipp war zwar nochmal beim Angeln erfolgreich, aber ich habe komplett beim Wasser kochen versagt. Es gelang mir nicht den Brenner korrekt in Betrieb zu nehmen. Sch… drauf, zusammen packen -> ab der Hulki! Road Mission reißen. Von P1 – Kotor nach Perast – P11, Check. Nach Kotor haben wir dann an der Bucht zu Mittag gegessen und dank WiFi weitere Pläne geschmiedet. Zweite Aufgabe war Bobbahn oder Skisprungschanze von den Olympischen Winterspielen 1984 zu finden, Check. Sind ein Stückchen Bob gefahren, viel ging nicht, die Anlagen sind Ruinen. Dann ab nach Sarajevo City, ein ordentliches Bett finden.

Partytag 2

Durch unsere gute Routenplanung hatten wir tatsächlich Zeit auch mal was anderes zu machen als nur fahren. Road Mission Stari Bar haben wir uns angeschaut und sogar mal Mittag gegessen. Danach noch kurzer Badestop an der Adria. Leider kein Sandstrand, durch die glitschigen Steine fast der erste Unfall. Herrlich warmes Wasser, eine Wohltat! Leider nur kurz, denn wir mussten ja noch zur Party Location am Skadar See. Wie zu erwarten wieder eine Bergstrasse vom feinsten, aber wenigstens war sie im guten Zustand. Endlich da, Platz gesucht auf der frisch gemähten Wiese (roch nach Pferfferminze?), ausgepackt, aufgebaut -> ab zum Essen und Trinken. Unmengen von Fleisch, Riesen Tomaten, ganze Zwiebeln wieder jede Menge Plasteflaschen mit selbst gebrannten 200 l Freibier, mein lieber Mann da ging die Post ab. Philipp hat zwischendurch sogar geangelt und was gefangen! Ausserdem noch eine Bootsfahrt Richtung See raus, Was will man mehr, ein gelungener Tag.

Bulgarien-Serbien-Bulgarien-Mazedonien-Kosovo-Albanien

Tag der grenzenlosen Kurven. Hulk hat jetzt endlich seinen Rallyelack (Staub) bekommen. 2 Offroad Strecken, eine ungeplant und die andere hat sich als fast unfahrbar für Hulk gezeigt, aber wir haben’s gerockt. Erst der Reinfall an der Grenze von Serbien nach Mazedonien, als uns die Grenzer zurück geschickt hatten. Deutsches Bier und Schnaps haben wir nicht im Handgepäck und beim Wort Money hat einer von den Vieren eine komische Handbewegung gemacht. Also Finger weg und Anweisungen befolgen. Nachdem wir dann uns mal genauer die Karte angeschaut hatten, dämmerte uns auch warum. Nicht nur das da nur Serben und Mazedonier, keine EU Bürger rüber dürfen, nein da gibt’s auch keine „Strasse“. Ok, wieder nach Bulgarien zurück und ab nach Mazedonien. Task of the Day das Millenium Cross bei Skopje suchen, gefunden! Info’s aus der Whats App Gruppe sagten es gibt eine Offroad Strecke hoch auf den Gipfel. Bilder dazu sahen gut aus, also los. Die Strecke entpuppte sich aber als sehr grenzwertig für normale Limousinen, klar das die Landcruiser V6 Allrad ’nen halben Meter hoch da durch ziehen. Wir haben ganz schön geschwitzt und haben uns hoch gequält. Dann oben noch Lage Besprechung mit zwei anderen Teams und für uns die Entscheidung den kürzeren Weg nach Albanien zu nehmen. Wir sind jetzt „Kosowaren“. Da haben wir dann hoffentlich morgen mal Zeit uns „touristisch“ zu bewegen.